Akademietheater Wien

Das Akademietheater Wien wurde zwischen 1911 und 1913 erbaut und dient seit 1922 als Kammerspielstätte des berühmten Wiener Burgtheaters. Besonders bekannt ist das Theater für seine Aufführungen zeitgenössischer Stücke, die aufgrund der baulichen Gegebenheiten in authentischer Atmosphäre präsentiert werden.

Geschichte des Hauses – Zeitgenössische Werke in persönlichem Ambiente

Unter der Leitung der Architekten Ludwig Baumann, Ferdinand Fellner und Hermann Helmer wurde das Theater insbesondere unter dem Gesichtspunkt einer intimen Atmosphäre gestaltet. Vor allem die Nähe und Konzentration des Raumes bieten optimale Voraussetzungen für starkes und authentisches Schauspieltheater und werden von Regisseuren, Darstellern und Publikum gleichsam geschätzt. Die Eröffnung des 1922 an das Burgtheater angegliederten Hauses fand im selben Jahr mit der Aufführung von Goethes "Iphigenie auf Tauris“ statt.

Anders als zahlreiche Opern- und Theaterhäuser Wiens überstand das Akademietheater den Zweiten Weltkrieg unbeschädigt. Seit jeher liegt der Fokus der Aufführungen auf zeitgenössischen Stücken, die mit einem Fassungsvermögen von nur 500 Zuschauern in besonders persönlichem Ambiente aufgeführt werden.

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