Raimundtheater

Das Raimundtheater ist eines der wichtigsten und erfolgreichsten Musicaltheater in Wien und begeistert seine Besucher vor allem mit zahlreichen Erst- und Uraufführungen. Die Spielstätte bietet etwa 1.200 Besuchern Platz im Innenraum, die die Musicalproduktionen in fesselnden Choreographien und einzigartigem Kulissenbau bewundern können.

Geschichte des Theaters

Das nach dem österreichischen Dramatiker Ferdinand Raimund benannte Theater wurde ursprünglich mit der Intention gegründet, eine Spielstätte für einen weiten Besucherkreis, insbesondere aber für die „unteren Volksschichten“ zu schaffen. Am 28. November 1893 wurde es mit der Aufführung von Raimunds Werk „Die gefesselte Phantasie“ feierlich eröffnet.

Neuorientierung des Spielplans – Von der Sprechbühne zum Musicaltheater

In seinen Anfängen wurde das Raimund Theater als Sprechbühne geführt und sollte mit der Aufführung klassischer Volksstücke als Gegenstück zum höfischen Burgtheater fungieren. Bereits in den ersten Jahren waren auf der Bühne zahlreiche Stars der damaligen Szene zu sehen, wie etwa Alexander Girardi oder der später weltberühmte Max Reinhardt.

Nachdem die Beliebtheit des Sprechtheaters zugunsten der Operette laufend abnahm, wurde nach wenigen Jahren im Raimundtheater eine Neuorientierung des Spielplans vorgenommen. Diese programmatische Ausrichtung wurde auch im Laufe der nächsten Jahrzehnte beibehalten und die Geschichte des Theaters durch Auftritte der wichtigsten Darsteller- etwa Paula Wessely, Johannes Heesters oder Attila Hörbiger- geprägt.

Erst nach der Generalsanierung im Jahr 1987 und der Integration in den Verband der Vereinigten Bühnen Wien (VBW), wurde das Raimundtheater zur Spielstätte für große Musicalproduktionen. Seitdem erfreuten sich u.a. Werke wie „Tanz der Vampire“, „Hair“, „Romeo & Julia“, „Rebecca“, „We will rock you“ oder „Elisabeth“ größter Beliebtheit und feierten monatelang ungebrochene Erfolge.

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