Orangerie im Schloss Schönbrunn

Die Orangerie im Schlosspark Schönbrunn ist das älteste der vier Pflanzenhäuser auf dem Schlossareal in Wien-Hietzing.

Geschichte der Schönbrunner Orangerie

Um 1754 wurde auf Betreiben Franz I. Stephan das Orangeriegebäude von Nicola Pacassi, errichtet. Die nach Süden gerichtete Fassade ist abwechselnd durch größere und kleinere Rundbogenöffnungen mit rustizierten und mit Masken geschmückten Wandpfeilern gestaltet. Der Innenraum ist mit rhythmisch gegliederten flachen Gewölben versehen, eine Fußbodenheizung sorgte für das entsprechende Raumklima. Die Orangerie diente aber nicht nur als Winterquartier für Citrusfrüchte und Kübelpflanzen, sondern auch als blühender Wintergarten für Festivitäten des Kaiserhauses. Joseph II. liebte Feste mit festlich geschmückten Tafeln in der mit Blumen und beleuchteten Citrusbäumen gefüllten Orangerie.

Auch heute finden an diesem historischen Ort noch Konzerte wie in alter Zeit statt. Das Schönbrunner Schlosssorchester spielt am Originalschauplatz in historischen Kostümen jeden Abend die berühmtesten Werke von Mozart und Strauss.

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