Palais Palffy

Das Palais Palffy befindet sich am Josefsplatz gegenüber der Österreichischen Nationalbibliothek. Die repräsentativen Räumlichkeiten, in denen schon Mozart gelegentlich seine Werke aufführte, werden heute hauptsächlich für Kulturveranstaltungen und Ausstellungen genutzt.

Geschichte des Palais

Die Wurzeln des Palais gehen bis in das 14. Jahrhundert zurück. An der Stelle des heutigen Gebäudes befand sich damals die Landesfürstliche Kanzlei, welche später abgerissen und durch den heutigen Renaissancepalais ersetzt wurde. Erst gegen Ende des 17. Jahrhunderts ging es schließlich in den Besitz der Adelsfamilie Palffy über, die der Einrichtung den heutigen Namen gab.

Mozart zu Gast im Palais Palffy

Besonders in Erinnerung blieb der einstige Auftritt Wolfgang Amadeus Mozarts, der hier 1786 erstmals seine Oper „Die Hochzeit des Figaro“ in privatem Kreise aufführte. Zuvor hatte er bereits 1762 als 6 Jahre altes Wunderkind mit seiner Schwester im Palais Palffy aufgespielt.

Der Zweite Weltkrieg und seine Folgen – Zerstörung & Wiederaufbau

Nach dem Ende des Ersten Weltkriegs gelangte das Gebäude in staatlichen Besitz der Republik Österreich. 1944 wurde es durch einen Bombenangriff schwer beschädigt und musste daher in den Folgejahren wiederaufgebaut werden. Dabei wurde die Außenfassade rekonstruiert, die Innenräume des Palais jedoch weitestgehend neu gestaltet.

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