Wiener Stephansdom

Der Stephansdom gilt als das bedeutendste Wahrzeichen Wiens und liegt mitten im Herzen der österreichischen Bundeshauptstadt. Als eines der wichtigsten gotischen Bauwerke in Österreich ist der Stephansdom- von den Wienern oft liebevoll als „Steffl“ bezeichnet- seit dem Jahre 1723 Sitz des Wiener Erzbischofs. Neben den zahlreichen Messen und Gottesdiensten finden hier auch regelmäßig Konzerte in einzigartiger Atmosphäre statt.

Geschichte des Stephansdoms – Der Südturm als architektonische Meisterleistung

Besonders beeindruckend ist der Südturm, der mit einer bemerkenswerten Höhe von 136,4 Metern zum Zeitpunkt der Errichtung im 15. Jahrhundert eine architektonische Meisterleistung darstellte. Im gegenüberliegenden und nie fertiggestellten Nordturm befindet sich die berühmte „Pummerin“, die zweitgrößte freischwingend geläutete Glocke in Europa. Nach der Zweiten Türkenbelagerung Wiens wurde sie einst aus Kanonenkugeln gegossen und läutet mittlerweile jährlich das neue Jahr ein. Im Zuge des Zweiten Weltkriegs wurde sie allerdings- genauso wie große Teile des Dachs- zerstört, als zivile österreichische Plünderer in Geschäften rund um den Dom Feuer legten und die Brände auf St. Stephan übergriffen. Die heutige Pummerin wurde schließlich unter Beimischung der originalen Überreste neu gegossen.

Sehenswürdigkeiten innerhalb des Doms

Mit mehr als 5 Millionen Besuchern jährlich ist der Stephansdom eine der bestbesuchten Sehenswürdigkeiten in ganz Österreich. Über eine enge Wendeltreppe und zahlreiche Stufen kann man heute auf die Aussichtsplattform hinaufsteigen und einen beeindruckenden Blick über die Dächer Wiens werfen. Überdies sehenswert sind die Katakomben mitsamt der Bischofs-, Herzogs- und Domherrengruft.

Bild: (c) Österreich Werbung, Fotograf: Wiesenhofer