Wiener Volksoper

Die Wiener Volksoper ist nach der Staatsoper das zweitgrößte Opernhaus in Wien und bietet ihren Zuschauern seit 1898 Aufführungen der wichtigsten Opern, Operetten, Musicals und Balletts. Ursprünglich unter dem Namen „Kaiser-Jubiläums-Stadttheater“ als Sprechbühne gegründet, wurde der Fokus bereits nach wenigen Jahren besonders auf Opern und Singspiele gerichtet.

Geschichte des Hauses – Der steinige Weg zur etablierten Kulturinstitution

Die Wiener Volksoper blickt auf eine bewegte Geschichte zurück, so kam es aufgrund inflationsbedingter Finanzprobleme im Jahre 1928 bereits zum zweiten Konkurs, ehe das Gebäude ein Jahr später als „Neues Wiener Schauspielhaus“ wiedereröffnet wurde.

Nach dem Zweiten Weltkrieg fungierte die Volksoper als Ausweichquartier für die zerstörte Staatsoper. Erst nach deren Wiedereröffnung im Jahr 1955 wurde die Volksoper wieder zur eigenständigen Kulturinstitution und etablierte sich seitdem als eines der führenden Operettenhäuser der Welt. Zwischen September und Juni stehen in knapp 300 Aufführungen rund 35 verschiedene Produktionen auf dem Programm des etwa 1300 Personen fassenden Opernhauses. Seit September 2007 ist Robert Meyer als Direktor der Wiener Volksoper tätig.

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